Future Skills

Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Technologische Fähigkeiten
  • Digitale Grundfähigkeiten
  • Klassische Fähigkeiten

FUTURE SKILLS

Die Welt befindet sich im Wandel, die Globalisierung schreitet unermüdlich voran und die Digitalisierung ist ein wesentlicher Treiber und Trendbeschleuniger dieser Entwicklungen. Dabei kann es schnell schwierig werden einen Überblick darüber zu behalten, welche Fähigkeiten und Kompetenzen in den kommenden Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen werden.

Sicher gibt es Kompetenzen und Fähigkeiten die vornehmlich auf bestimmte Berufsgruppen und Fachbereiche bezogen sind. Aber welche Future Skills fehlen denn nun grundsätzlich in Deutschland und werden zukünftig an Bedeutung gewinnen?

Zunächst lässt sich festhalten, dass vornehmlich Technologie-Kompetenzen fehlen. In den kommenden Jahren wird sich der Bedarf nach technologischen Fähigkeiten weiter verschärfen und intensivieren. Des Weiteren müssen Millionen von Arbeitnehmern in bedeutungsvollen Praktiken und Schlüsselqualifikationen wie digitalem Lernen, agilen Arbeiten oder Kollaborationstechniken, um nur ein paar zu nennen, qualifiziert werden.

Future Skills können als Fähigkeiten und Kompetenzen definiert werden, die in den nächsten Jahren eine ansteigende Relevanz erfahren. Diese Zukunftsfähigkeiten sind nicht nur für das Berufsleben (Branchen- und Industrieübergreifend), sondern auch für das soziale und gesellschaftliche Leben von hoher Bedeutung. Dabei gilt es zu beachten, dass eine kontinuierliche Entwicklung in den zukünftigen Anforderungen festgestellt werden kann. Es ist alles andere als zeitgemäß zu erwarten, dass heute zukünftig relevante Kompetenzen festgelegt werden können, die sich nicht fortlaufend ändern oder weiterentwickeln. Gleichwohl lassen sich Tendenzen identifizieren die grundsätzlich an Bedeutung gewinnen.

In den kommenden Jahren wird die Digitalisierung wie auch die Implementierung neuer Arbeitsformen und -modelle, sowie modifizierte Tätigkeitsanforderungen Unternehmen und die Gesellschaft vor herausfordernde Aufgaben stellen. Grundsätzlich wird ein modernisiertes, zukunftsfähiges Mindset mit weiterentwickelten digitalen, aber auch nicht-digitalen Schlüssel- und Fachkompetenzen erwartet werden.

Die zukünftig erforderlichen Skills, Anforderungen, Kompetenzen und Fähigkeiten lassen sich in drei elementare Kategorien einteilen. Das soll dabei helfen, einen besseren Überblick zu erhalten und ein Verständnis für den Wandel zu entwickeln.

Die erste Kategorie: Technologische Fähigkeiten.

Diese Kategorie beschreibt technische Kompetenzen, die für die Herstellung und Gestaltung transformativer Technologien notwendig sind. Dazu gehören transformative Technologien wie das Internet und die damit verbundene Webentwicklung oder UX-Design wie aber auch aufstrebende Sphären wie Smart Hardware-Entwicklung oder Blockchain-Entwicklung. Auch für nicht IT-ler wird es immer wichtiger, die Grundkenntnisse von den gefragtesten Programmiersprachen, wie z.B. Python zu kennen. Eine relevante umfassende Disziplin ist die Fähigkeit komplexe Daten zu analysieren, wozu auch die Entwicklung künstlicher Intelligenz gehört. Wer diese technologische Fertigkeit beherrscht, verfügt über das neueste (informations-) technische Know-How und weist äußerst bedeutungsvolle Kompetenzen auf. Aus diesem Grund wird die Kategorie der technologischen Fähigkeiten neue Berufsprofile übergreifend in allen Wirtschaftsbereichen, wie etwa den Data Scientist schaffen. Speziell in Start-Ups prägen gegenwärtig technische Fähigkeiten das Berufsbild. Nutze deine technologischen Skills und finde geeignete Jobs für dich.

Die zweite Kategorie: Digitale Grundfähigkeiten

Die zweite Kategorie der digitalen Grundkompetenzen beschreibt die Fähigkeiten, mit den Menschen in einer zunehmend digitalisierten Welt, gewandt genug sind sich aktiv am digitalen Umfeld zu beteiligen und zurechtzufinden. Das zukünftige Berufsleben und die gesellschaftliche Teilhabe (Digital Citizenship) werden diese Kompetenzen erfordern. Insbesondere Arbeitgeber werden diese Fähigkeiten zukünftig zunehmend von den Arbeitnehmern erwarten und einfordern.

Zu den digitalen Grundfähigkeiten gehören beispielsweise die digitale Wissensgenerierung (digitales Lernen) und die informierte, sachgemäße Verarbeitung von Daten im Internet (digital Literacy) sowie die Fähigkeit zur kooperativen Zusammenarbeit. Menschen, die diese digitalen Grundfähigkeiten beherrschen, können in einer zunehmend digitalen Welt kollaborativ Arbeiten, effektiv interagieren und kritische Entscheidungen treffen. Obwohl nur Einzelpersonen spezifische technische Fähigkeiten benötigen, sollte sich jeder Mensch grundlegende digitale Kompetenzen aneignen und so weit wie möglich beherrschen, um erfolgreich an der gesellschaftlichen und technologischen Entwicklung teilnehmen zu können. Digitale Fähigkeiten werden immer wichtiger, schaue dich bei Campusjäger um, falls du einen Job mit genau diesen Skills suchst.

Die dritte Kategorie: Klassische Fähigkeiten.

Die klassischen Fähigkeiten bilden die dritte Kategorie. In dieser Kategorie werden Fähigkeiten und Eigenschaften erfasst, die nach Einschätzung diverser Unternehmen in den nächsten Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen werden. Besonders in den kommenden Berufs- und Lebensjahren werden Kompetenzen wie beispielsweise Anpassungsfähigkeit, Kreativität sowie Ausdauer und Disziplin immer wichtiger werden. Menschen mit diesen klassischen Fähigkeiten können in einer zunehmend turbulenten und komplexer werdenden (Arbeits-) Welt leichter Lösungen für neue Situationen finden und Probleme effektiver analysieren und lösen.

Entscheidend für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ist die Kombination aus technologischen Fähigkeiten, digitalen Grundfähigkeiten und klassischen Fähigkeiten. Es reicht zukünftig nicht mehr aus, Mitarbeiter mit einzelnen persönlichen oder spezifischen Fähigkeiten einzustellen. Die große Herausforderung besteht also darin, Menschen so auszuwählen oder zu qualifizieren, dass sie über das breiteste Spektrum aller für ihr Arbeitsumfeld relevanten Zukunftskompetenzen verfügen.

Aus diesen Erkenntnissen lässt sich also folglich schließen, dass sich Menschen im Bezug ihrer Kompetenzen breit aufstellen sollten, um erfolgreich in einer digitalisierten Welt teilnehmen zu können. Reines Wissen wird zukünftig wenigerwichtiger werden, die Bedeutung von (relevanten) Kompetenzen wird hingegen dramatisch zunehmen.

Kompetenzen, die den Einsatz von Wissen grundsätzlich ermöglichen, werden fortan im Fokus stehen und eine steigende Relevanz aufzeigen.

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